28 Juli 2014 - 04:01
Israels Armee nahm Angriffe auf Gaza wieder auf

Israel hat am Morgen UNO-Appell zum Trotz die Waffenruhe für beendet erklärt und wieder damit begonnen, Ziele im Gazastreifen unter Beschuss zu nehmen. Dabei wurden bis zum Mittag nach Angaben von Rettungssanitätern mindestens neun Palästinenser getötet und rund 30 verletzt.

Die Waffenruhe war am Samstagabend vom israelischen Sicherheitskabinett verlängert worden. Die Hamas hatte allerdings angekündigt, man werde eine Feuerpause erst einhalten, wenn Israel seine Bodentruppen aus dem Gazastreifen abziehe.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte eine Verlängerung der Waffenruhe im Nahost-Konflikt gefordert. Israelis und Palästinenser müssten die Feuerpause verlängern, die seit dem Morgen «weitestgehend“ eingehalten werde, erklärte Ban am Sonntag in New York. Beide Seiten brauchten eine „Pause von der Gewalt, der so viele zum Opfer gefallen sind, die so viele Leben zerstört und so viel verwüstet hat“.

Aus Anlass des Endes des Fastenmonats waren alle Fraktionen des palästinensischen Widerstandes  nach Angaben des Hamas-Sprechers, Sami Abu Suhri,  übereingekommen, ab heute, Sonntag, 13 Uhr eine 24- stündige Feuerpause zu unterstützen".  Ziel der Feuerpause sei, „eine Ruhe für unser Volk vor Eid al-Fitr», dem Ende des Fastenmonats, „ zu schaffen“, sagte Hamas-Sprecher Sami Abu Suhri am Sonntag.

Bei der knapp dreiwöchigen Militäroffensive sind  etwa 1200  Palästinenser getötet, über 6000 weitere verletzt worden, der Großteil davon Zivilisten